Unser Pflegeleitbild
 
 
1. Der Patient steht im Mittelpunkt unseres pflegerischen Handelns:
  • Es ist uns wichtig, ihn in seiner Individualität und Biographie, seiner Kultur und Religion sowie in seinen aktuellen Lebensumständen und sozialen Bezügen zu sehen und zu verstehen.
     
  • Unsere Pflege setzt dort ein, wo der Patient seine persönlichen Lebensanforderungen in physischer, psychischer und sozialer Hinsicht nicht mehr hinreichend bewältigen kann.
     
  • Unser Anliegen ist die Förderung bzw. Wiedererlangung seiner Selbstbestimmung, seiner Eigenverantwortlichkeit und Beziehungsfähigkeit.
     
  • Unser Ziel ist es, dem Patienten zu helfen, in seinem persönlichen Lebensumfeld möglichst zufrieden leben zu können.
     
  • Hierbei machen wir uns die Erkenntnisse von Dorothea E. Orem zu nutze.
     
  • Auch im Prozess des Sterbens wollen wir die Selbstbestimmung und Individualität des Patienten achten und ihn begleiten.
     
2. Pflegerische Qualität verwirklicht sich in einem therapeutischen
    Beziehungsprozess:

  • Unsere pflegerische Grundhaltung ist geprägt durch Respekt, Akzeptanz, Echtheit und einfühlendes Verstehen gegenüber dem Patienten.
     
  • Den Beziehungsprozess gestalten wir in Form von Bezugspflege.
     
  • Im Rahmen der therapeutischen Beziehung kommunizieren wir möglichst partnerschaftlich und gleichberechtigt mit dem Patienten und seinen Angehörigen, um gemeinsam mit ihnen Ideen und Ziele zu entwickeln, geeignete Mittel der Zusammenarbeit festzulegen sowie Probleme und Störungen zu thematisieren.
     
  • Aus den Informationen der pflegerischen Anamnese erstellen wir in Abstimmung mit dem Patienten eine Pflegeplanung, die zusätzlich vom Behandlungsteam reflektiert wird. Diese Pflegeplanung konzentriert sich auf die dringlichsten und wesentlichen Probleme des Patienten unter Berücksichtigung sowohl der Ressourcen des Patienten als auch unserer eigenen.
     
  • Die Umsetzung der Pflegeplanung wird durch regelmäßige Kontakte und Gespräche zwischen dem Patient und uns als pflegerischen Bezugspersonen begleitet und fortlaufend angepasst.
     
3. Pflegerische Qualität wird gewährleistet durch Orientierung am neuesten
    Stand des Wissens:

  • Um qualifizierte Pflege zu verwirklichen, bringen wir uns mit unserer fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenz ein.
     
  • Diese Pflegekompetenz fördern und entwickeln wir durch aktive Beteiligung an einem fachlichen Austausch und durch engagierte Teilnahme an Fort- und Weiterbildungs-maßnahmen.
     
4. Pflegerische Qualität erfordert einen guten interdisziplinären
    Informationsaustausch:

  • Im Interesse einer hochwertigen Pflege betonen wir einen gleichberechtigten Anspruch auf sämtliche behandlungsrelevanten Informationen, der die Anerkennung aller an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen braucht.
     
  • Von pflegerischer Seite aus kommen wir diesem Anspruch durch eine zeitnahe und umfassende Dokumentation unserer Arbeit mit dem Patienten nach.
     
  • Wir tragen aktiv zu einer Besprechungskultur bei, in der alle an der Behandlung Beteiligten die Möglichkeit haben, sich offen zu äußern und entsprechend gehört zu werden.

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